Vliegend Hertlaan Teil 2
Project

Vliegend Hertlaan Teil 2

Vor einigen Jahren führte Siers an der Vliegend Hertlaan in Utrecht ein technisch beeindruckendes Projekt aus: zwei gesteuerte Bohrungen von jeweils über 200 Metern unter einer Straßenbahntrasse und stark frequentierter Infrastruktur hindurch. Das Projekt verlangte Präzision, Zusammenarbeit und kreative Lösungen – und wurde damals mit Stolz abgeschlossen. Doch im Jahr 2025 kehrte das Team zurück. Nicht für eine Erweiterung, sondern für Instandsetzungsarbeiten.

Vor einigen Jahren führte Siers an der Vliegend Hertlaan in Utrecht ein technisch beeindruckendes Projekt aus: zwei gesteuerte Bohrungen von jeweils über 200 Metern unter einer Straßenbahntrasse und stark frequentierter Infrastruktur hindurch. Das Projekt verlangte Präzision, Zusammenarbeit und kreative Lösungen – und wurde damals mit Stolz abgeschlossen. Doch im Jahr 2025 kehrte das Team zurück. Nicht für eine Erweiterung, sondern für Instandsetzungsarbeiten.

Was ist schief gelaufen?

Nicht lange nach der Fertigstellung stellte sich heraus, dass die neu gebaute Fernwärmeleitung beschädigt worden war. Eine andere Partei führte eine kontrollierte Bohrung für eine Telekommunikationsverbindung durch und bohrte direkt durch die bestehende. Das Ergebnis: ein undichtes Rohr, ein zerrissener Mantel und die Notwendigkeit, den gesamten Vorgang zu wiederholen.

Es war eine bittere Pille. Aber eines war sicher: Wenn wir es noch einmal machen müssen, machen wir es wieder richtig. Von Siers übernahmen Teammanager Robbert de Visser, die Testamentsvollstrecker Willy Monster und Branco de Blois sowie der Vorarbeiter Johan Geverink die Führung. An der Seite des Bohrpartners SWST war der Auftragnehmer Per Wiggers bereit, die Arbeit gemeinsam zu erledigen.

Die Lösung: Wash-Over-Technologie

Für die Regenerationsoperation wurde eine Technik gewählt, die selten ist: die Wash-Over-Methode. Hier wird mit Hilfe von Bohrflüssigkeit unter hohem Druck und rotierenden Bewegungen die bestehende Bohrung gelockert und mit Strom versorgt. Auf diese Weise kann das beschädigte Rohr entfernt werden, ohne dass das Bohrloch einstürzt.

„Es ist eine Technik, die Sie vielleicht nur einmal bei tausend Übungen anwenden“, sagt Robbert. „Aber in diesem Fall war das der einzige Weg. Die Bohrung musste entfernt und Platz für eine neue geschaffen werden.“

Die Reparaturbohrungen wurden in Zusammenarbeit mit Welvreugd Drilling und SWST (Siers Welvreugd Slotless Techniques) durchgeführt. Die Technik blieb weitgehend intakt; das vorhandene Profil wurde wiederverwendet, allerdings mit erheblich schwererer Ausrüstung aufgrund des zusätzlichen Widerstands im Boden.

Technologie und Timing

Aufgrund der intensiveren Arbeit war auch die Logistik komplexer. So wurde beispielsweise auf der Rückseite des Projektstandorts eine ganze Straße gesperrt, um Platz für den längeren Aufenthalt zu schaffen. Alles war millimetergenau eingepasst — auf einer Raummarke.

Es musste auch angemessen mit der Umwelt koordiniert werden, einschließlich einer Sonderschule. Wie bei der Uraufführung gab es eine sorgfältige Kommunikation mit den Anwohnern und es wurde eine sichere Route für Eltern und Kinder geschaffen. Eine vertraute Szene für diejenigen, die das letzte Mal dort waren. Danach wurde sogar ein weiteres Geschenk in die Schule gebracht. Alles wurde getan, um eine gute Beziehung zur Nachbarschaft aufzubauen.

Intelligentes vorausschauendes Denken

Was dieses Projekt besonders macht: Dieses Mal wurden auch Sofortmaßnahmen ergriffen, um zukünftige Schäden zu verhindern. Bei der neuen Bohrmaschine wurden drei Verbindungsrohre eingebaut, sodass der betreffende Anbieter seine eigene Route hat — ohne die Leitungen von Eneco erneut zu überqueren.

„Auf diese Weise haben wir nicht nur den Schaden repariert, sondern auch dafür gesorgt, dass dies nicht noch einmal passieren kann“, sagt Robbert. „Das ist die Kraft der Zusammenarbeit und des vorausschauenden Denkens.“

Schließlich

Die Rückkehr an einen Projektstandort fühlt sich normalerweise so an, als würde man das abschließen, was noch nicht abgeschlossen war. Der Schaden wurde repariert, die Technologie wurde verfeinert und das Team hat einmal mehr bewiesen: Wenn es kompliziert wird, sind wir in Bestform.

Vielen Dank an alle Beteiligten — von der Vorbereitung bis zur Umsetzung. Dank Ihres Fachwissens fließt die Wärme wieder sicher unter Utrecht hindurch.

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