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In der Ferne fangen die ersten Sonnenstrahlen den Dampf des heißen Fernwärmewassers ein, das aus dem Graben gepumpt wird. Am Ende des Schlitzes sind die Ingenieure Mark Pilage, André Zandbergen und Dennis de Graaf bei der Arbeit beschäftigt. Die alten Leitungen werden entfernt und müssen angeschlossen werden, damit auch ein neues Wohngebiet an das bestehende Netz angeschlossen werden kann. Eine ziemliche Herausforderung, denn in diesem Viertel wurden vor Jahrzehnten flexible Fernwärmeleitungen verlegt.
Bei diesen älteren Rohrtypen ist oft eine Suche unter der Erde erforderlich, da sie manchmal weniger gut dokumentiert sind.
Das Team stieß auf flexible Rohre, deren genaue Funktion — Vor- oder Rücklauf — nicht einfach mit dem Auge bestimmt werden konnte. Obwohl die Rohre selbst in einem guten Zustand sind, stand das Team vor einem interessanten Rätsel.
Zum Glück gibt es Möglichkeiten zu untersuchen, welche Leitung die Versorgung und welche die Rückleitung ist. Etwas weiter in der Nachbarschaft befindet sich die Wärmestation des Netzbetreibers Ennatuurlijk. Hier wird die Fernwärme für das gesamte Viertel reguliert. Von dieser Station aus können sie auch Druck auf die Leitungen ausüben, die etwas weiter entfernt unterbrochen sind. Durch diesen Druck wird das Wasser weiter durch die Leitungen gedrückt, sodass sie wissen, welches Rohr welche Funktion hat.
Mark macht eine letzte Kontrolle: Er misst die Temperatur des Wassers, das aus den Rohren austritt. Ein Rohr ist deutlich heißer als das andere. Die Warmwasserleitung ist natürlich die Versorgung. Fest steht also: Jetzt kann die Arbeit beginnen!
Ein T-Stück wird zwischen das gesägte Rohr gelegt. Dies wird vom Kranführer Henk Bouwman sorgfältig beachtet und wird bald die alten mit den neuen Leitungen verbinden. Dafür sind spezielle Steigungen erforderlich, mit denen man allerdings vorsichtig und sauber umgehen muss. Die Bolzen bestehen zwar aus Edelstahl, der zwar rostfrei, aber auch sehr empfindlich ist. Gelangt auch nur ein Sandkorn zwischen die Gewinde, zieht sich die gesamte Schraube fest. Bei dem engen Schlitz ist daher Vorsicht geboten.
Mit Hilfe des Monteurs Daan Beltman und des Schweißers Jurgen Klooster ist die Arbeit schnell erledigt. Mark hat sichtlich Spaß an dieser Arbeit: „Ich glaube nicht, dass es für mich ist, den ganzen Tag im Büro zu sitzen. Dann ist diese Arbeit im Freien, bei der man auch ein bisschen rätseln kann, sehr schön. Du arbeitest in einem netten Team und weißt, was ihr gemeinsam habt. Außerdem bringst du die Energiewende immer noch ein gutes Stück voran!“
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