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Nicht nur in Enschede (Park Stokhorst) und Zwolle (Schoonhorst), sondern auch in unserem eigenen Oldenzaal wird der Nachbarschaftsansatz lebendig. Seit Anfang 2025 arbeitet die Siers Groep im Stadtteil Graven Es an einem zukunftssicheren Stromnetz im Rahmen des PILS-Ansatzes. Intelligente Planung, enge Zusammenarbeit und ein wachsames Auge für das Umfeld machen dieses Projekt zu einem echten Vorzeigebeispiel. Von BK5 und Mijnaansluiting.nl bis hin zur Grundschule De Bongerd – die Rückmeldungen sind durchweg positiv.
Was ist PILS?
Der PILS-Ansatz – ausgeschrieben Proaktives Investieren in Niederspannung – ist Teil des landesweiten Nachbarschaftsansatzes, der innerhalb von Netbeheer Nederland entwickelt wurde. Er konzentriert sich gezielt auf die Modernisierung von Wohngebieten, in denen das Niederspannungsnetz veraltet ist oder nicht mehr zukunftssicher genug.
Bei Siers wurde dafür Ende 2023 eine eigene Abteilung gegründet, damals unter der Leitung von Marco Klein Paste. Inzwischen steht das Team unter der Führung von Eloy de Koning und ist auf über 40 Mitarbeitende angewachsen – mit fast wöchentlichem Zuwachs. „Wir haben klein angefangen“, erzählt Rob Speelman, Teammanager im Projektbüro, „arbeiten mittlerweile aber an einem Projektportfolio mit großer Wirkung – nicht nur technisch, sondern auch in der Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen.“
Neben PILS gehören auch PIMS (Proaktives Investieren in Mittelspannung) und NuMeren (für den Netzbetreiber Liander) zur Abteilung. Alle drei Programme haben einen großen Umfang, wobei Planung und Umsetzung vollständig von Siers übernommen werden – in enger Zusammenarbeit mit Siers Infraconsult.
Projektumfang in Zahlen:
- PILS:
- 31 Wohngebiete (geplant bis Mitte 2028)
- 230 km Niederspannungskabel
- 70 km Mittelspannungskabel
- 175 neue Stationen
- PIMS und NuMeren gemeinsam:
- 260 km Mittelspannungstrassen (in Umsetzung bis weit nach 2027)
Diese Zahlen zeigen nicht nur die Größe der Projekte, sondern unterstreichen auch das Vertrauen in Siers als Partner für den strukturellen Ausbau der unterirdischen Netzinfrastruktur.
Smarter, schneller, besser – in der Praxis
Das Projekt in Graven Es startete im Januar 2025 und läuft bis zur Sommerpause desselben Jahres. In dieser Zeit werden umgesetzt:
- 4,9 km Niederspannungskabel
- 3,9 km Mittelspannungskabel
- 6 neue Transformatorstationen
„Was dieses Projekt besonders macht, ist seine Effizienz“, sagt Derk van Dijk, Umweltmanager bei Siers. „Durch intelligente Planung müssen wir nur 66 Umschaltungen bei insgesamt 840 Haushalten durchführen. In früheren Projekten waren das oft mehrere hundert. Das ist auch ein großes Kompliment an unsere Engineering-Abteilung.“
Das spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern reduziert vor allem die Belastung für die Anwohner – ein entscheidender Faktor für den Projekterfolg.
Ein Projekt mit der Nachbarschaft
Die Anwohner werden über Briefe und die Bau-App informiert. Fragen – oft zu Erreichbarkeit oder Stromunterbrechungen – können per E-Mail oder telefonisch gestellt werden.
„Indem wir schnell reagieren und transparent kommunizieren, schaffen wir Vertrauen und Ruhe in der Nachbarschaft“, erklärt Derk. „Ob jemand hochschwanger ist oder gerade umbaut – mit offener Kommunikation findet man fast immer eine Lösung.“
Darüber hinaus sucht das Team aktiv den Kontakt zur Umgebung. So besuchten Kinder der Grundschule De Bongerd die Baustelle und bekamen Einblicke in die Verlegung von Kabeln und den Bau von Stationen.
„Solche Momente sind besonders wertvoll“, sagt Derk. „Man zeigt nicht nur, was wir tun, sondern auch, warum – und wie wichtig unsere Arbeit für die Zukunft ist.“
Zusammenarbeit als Schlüssel
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Oldenzaal umgesetzt, die für die Wiederherstellung der Straßen verantwortlich ist. AktiefTeam übernimmt als Subunternehmer Erd- und Montagearbeiten, während TSNed die Verkehrsmaßnahmen koordiniert. Auftraggeber ist Enexis.
„Dieses Projekt zeigt perfekt, wie wir bei Siers arbeiten“, sagt Rob Speelman. „Planung, Umsetzung und Fertigstellung aus einer Hand, kurze Kommunikationswege, engagierte Mitarbeitende und ein starker Fokus auf Zusammenarbeit – mit Partnern und Anwohnern. Das macht unsere Arbeit nicht nur effizienter, sondern auch besser.“
Graven Es als Vorbild
Auch wenn Graven Es weniger öffentliche Aufmerksamkeit erhält als Projekte in größeren Städten, steht es exemplarisch für die Ziele von PILS: technisch anspruchsvoll, sozial eingebettet und fest in der Region verankert.
„Dass wir ein solches Projekt in unserer eigenen Stadt umsetzen dürfen, ist etwas Besonderes“, sagt Rob. „Es zeigt, dass wir nicht nur landesweit, sondern auch lokal einen echten Unterschied machen.“
Haben Sie Fragen, möchten Sie mehr über unsere Dienstleistungen erfahren oder möchten Sie mit einem Spezialisten sprechen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir sind für Sie da und helfen Ihnen gerne weiter.
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