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In einer Branche, in der Dampf, Hitze, schwere Leitungen und unterirdische Gefahren zum Einsatz kommen, ist Sicherheit alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Genau aus diesem Grund wurde vor fünf Jahren die Initiative Samen Veilig Werken aan Warmte (SVWAW) ins Leben gerufen: eine einzigartige Zusammenarbeit zwischen Kunden und Auftragnehmern im Wärmesektor mit dem gemeinsamen Ziel, die Sicherheit in der gesamten Kette zu erhöhen. Fünf Jahre später ist SVWAW zu einem starken Netzwerk herangewachsen, das nicht nur Regeln und Richtlinien entwickelt, sondern sich auch auf Kultur, Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen konzentriert.
Was ist SVWAW?
SVWAW wurde von Parteien wie Vattenfall, Ennatuurlijk, Heijmans, Baas und der Siers Group gegründet. Es begann mit einem symbolischen, aber wirkungsvollen Schritt: Die Direktoren der teilnehmenden Unternehmen unterzeichnen ein gemeinsames Sicherheitsversprechen. Dies führte zu einer kollektiven Verantwortung, die Sicherheit nicht als Wettbewerbspunkt, sondern als gemeinsames Interesse zu betrachten.
Die Initiative besteht aus drei Ebenen:
Strategische Beratung — bei der die Direktoren die Richtung vorgeben und Entscheidungen treffen;
Die Projektgruppe — die Themen koordiniert und in Maßnahmen umsetzt;
Arbeitsgruppen von Sicherheitsexperten — die Risiken aus der Praxis identifizieren, Schulungen entwickeln und Verbesserungen vorschlagen.
Die Stärke der SVWAW liegt in ihrem kollektiven Charakter. Themen wie der sichere Umgang mit Winkelschleifern, der Umgang mit Diisocyanaten oder korrekte Verschlussverfahren wurden gemeinsam behandelt. Diese Themen stammen nicht aus der Theorie, sondern direkt aus der Praxis. Sicherheitsexperten, Auftragnehmer und Techniker schlagen selbst Verbesserungsmöglichkeiten vor, danach werden sie gemeinsam besprochen und branchenweit umgesetzt.
Ein gutes Beispiel dafür ist der Prozess rund um Diisocyanate (die in PUR verwendet werden). Als neue Gesetze und Vorschriften in Kraft traten, wurden innerhalb der SVWAW Arbeitsgruppen gebildet, um proaktiv einen geeigneten Ansatz zu entwickeln: gemeinsame Schulungen, bessere Kommunikation und sogar Diskussionen mit Lieferanten über Produktverbesserungen. Solche Prozesse zeigen die Effektivität der SVWAW: Durch die Zusammenarbeit wird nicht nur Wissen ausgetauscht, sondern auch Einfluss auf die gesamte Kette genommen.
SVWAW in der Praxis
Im Auftrag von Siers arbeitet Hans Beuwer, KAM-Koordinator, seit fünf Jahren eng mit der SVWAW zusammen. Er begann als Mitglied der Arbeitsgruppe der Sicherheitsexperten und ist jetzt auch Teil der zentralen Projektgruppe. Von seiner Position bei Siers aus bringt Hans nicht nur die Stimme von Siers mit, sondern auch die der Mechaniker, Auftragnehmer und Arbeitsplaner, die sich täglich mit Risiken auseinandersetzen.
Für Hans beginnt Sicherheit immer bei den Menschen. „Der größte Vorteil liegt nicht in einem Verfahren oder einem Protokoll“, sagt er. „Es beginnt bei den Menschen, die die Arbeit machen. Hört ihnen zu. Dort gibt es die besten Ideen.“ Aus dieser Überzeugung heraus beteiligt er sich auch aktiv an der dezentralen Sicherheitsgruppe von Siers: einer Arbeitsgruppe, in der Kollegen aus allen Ebenen der Organisation zu Sicherheitsthemen beitragen. Hans bringt die Signale und Lösungen, die von dort kommen, zurück zur SVWAW — und umgekehrt.
Was ihn an der SVWAW reizt, ist die Offenheit. „Es gibt keinen Wettbewerb zwischen Unternehmen, wenn es um Sicherheit geht. Sie sprechen mit Kollegen, als würden Sie innerhalb eines Unternehmens zusammenarbeiten. Jeder möchte, dass Ihr Kollege nachts sicher nach Hause kommt — darauf kommt es an.“
Schließlich
Fünf Jahre SVWAW zeigen, was möglich ist, wenn sich Parteien für eine höhere Sache zusammenschließen. Wenn Sicherheit zu einer gemeinsamen Verantwortung wird, entsteht nicht nur mehr Wissen, sondern auch eine Kultur, in der Menschen aufeinander eingehen, Erfahrungen austauschen und proaktiv handeln.
Weil der menschliche Aspekt nie aus den Augen verloren wird, wird diese Kultur nicht nur greifbar, sondern auch nachhaltig. Es handelt sich also nicht nur um ein Kooperationsabkommen, sondern um eine Bewegung. Eine, die jeden Tag weiter wächst.
Haben Sie Fragen, möchten Sie mehr über unsere Dienstleistungen erfahren oder möchten Sie mit einem Spezialisten sprechen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir sind für Sie da und helfen Ihnen gerne weiter.
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