Es ist (nicht) ZOARG, um Grabungsschäden zu vermeiden
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Es ist (nicht) ZOARG, um Grabungsschäden zu vermeiden

Am Donnerstag, den 19. Juni, fand an der Universität Twente das vierte ZOARG-Symposium statt. Diese jährliche Veranstaltung markierte nicht nur den feierlichen Auftakt einer erneuerten Zusammenarbeit, sondern unterstrich auch die wachsende Bedeutung der Wissensentwicklung im Bereich der unterirdischen Infrastruktur. Die Siers Groep war neben ihrer Rolle als Teilnehmer und Mitinitiator auch als Vorsitz vertreten – und das ist kein Zufall.

Es ist (nicht) ZOARG, um Grabungsschäden zu vermeiden

Am Donnerstag, den 19. Juni, fand an der Universität Twente das vierte ZOARG-Symposium statt. Diese jährliche Veranstaltung markierte nicht nur den feierlichen Auftakt einer erneuerten Zusammenarbeit, sondern unterstrich auch die wachsende Bedeutung der Wissensentwicklung im Bereich der unterirdischen Infrastruktur. Die Siers Groep war neben ihrer Rolle als Teilnehmer und Mitinitiator auch als Vorsitz vertreten – und das ist kein Zufall.

ZOARG steht für „Sorgfältige Verlegung & Reduzierung von Grabungsschäden“. Was als Initiative unter anderem von KPN und einigen weiteren Parteien begann, hat sich inzwischen zu einer breit getragenen Wissens- und Innovationsplattform entwickelt, die sich auf die Reduzierung von Grabungsschäden in den Niederlanden konzentriert. Nicht mit Postern oder Kampagnen, sondern durch Investitionen in echte Erkenntnisse: praxisorientierte Forschung, Feldlabore, Messmethoden und Digitalisierung.

Die aktuelle Zusammenarbeit wurde unter dem Namen „ZOARG 2.0“ erneuert und besteht aus einem Kollektiv von Unternehmen und Auftraggebern aus der Infrastrukturbranche. Gemeinsam investieren sie über einen mehrjährigen Fonds in wissenschaftliche und angewandte Forschung. Siers ist einer der Gründungspartner dieser neuen Phase, zusammen mit unter anderem Heijmans, Liander und BAM.

Was bringt das?

Die Investition in ZOARG ist mehr als ein Beitrag zur Forschung. Sie schafft auch eine direkte Verbindung zu Bildungseinrichtungen wie der Universität Twente, Hochschulen und Berufsschulen. Dank dieses Netzwerks hat Siers jedes Jahr ein oder mehrere Absolventen, die über ZOARG zu uns kommen. So sind bereits mehrere Praktikanten und Trainees zu festen Kollegen geworden. Außerdem wird jährlich eine Gastvorlesung gehalten, um Studierenden unsere Praxis näherzubringen.

Darüber hinaus ist ZOARG eine Möglichkeit, als Unternehmen an Innovationen beteiligt zu sein, die die gesamte Branche betreffen. Dazu gehören Messinstrumente, Grabungssimulationen, Sensortechnik und fortschrittliche Feldtests. Im Field Lab der Universität Twente – wo ein großer Teil der Forschung stattfindet – wird an der Kalibrierung von Geräten, Untergrundmessungen und sogar an Satellitenbeobachtungen gearbeitet.

Gemeinsam lernen, gemeinsam verbessern

Was ZOARG besonders macht, ist der Ansatz, die gesamte Branche voranzubringen. Durch gemeinsame Investitionen in Forschung werden Lösungen schneller anwendbar und können leichter in die Praxis übertragen werden. Das Symposium an der Universität Twente brachte mehr als hundert Teilnehmende zusammen: von Auftragnehmern über Netzbetreiber bis hin zu Studierenden und Forschenden.

Während der Veranstaltung wurden die ersten Forschungsprojekte von ZOARG 2.0 vorgestellt und die neue Zusammenarbeit offiziell unterzeichnet. Zudem gab es eine Führung durch das Field Lab, an dessen Testaufbauten auch Siers-Mitarbeitende aktiv beteiligt waren.

Unter den Anwesenden waren auch Siers-Projektleiter Daniël Stronks und Unternehmensjurist Alwin Dekker, die sich positiv überrascht über die große Beteiligung zeigten. „Menschen kommen aus ganz den Niederlanden, um über die Reduzierung von Grabungsschäden zu sprechen. Man sieht, dass dieses Thema wirklich lebt“, so Alwin. „Das ist genau die Stärke von ZOARG: Es verbindet Theorie und Praxis. Selbst auf diesem Niveau arbeiten Wissenschaft und Ausführung gemeinsam daran, Grabungsschäden zu vermeiden. Dass sich dabei zeigt, dass Sicherheit und Qualität Hand in Hand gehen, macht einen Unternehmensjuristen natürlich besonders zufrieden – und passt perfekt zu dem, wofür die Siers Groep steht.“

Warum beteiligt sich Siers?

Für Siers ist die Teilnahme an ZOARG nicht nur eine Investition in Wissen, sondern auch in Menschen. Sie ermöglicht es uns, junge Talente zu gewinnen, über Innovationen auf dem Laufenden zu bleiben und aktiv an der Zukunft des sicheren und sorgfältigen Bauens mitzuwirken. Gleichzeitig hilft sie dabei, konkrete Schäden – und damit verbundene Kosten – nachhaltig zu reduzieren.

Unsere Beteiligung stärkt zudem die Position von Siers als Wissenspartner innerhalb der Branche. Durch die Zusammenarbeit mit Auftraggebern, Bildungseinrichtungen und anderen Bauunternehmen bauen wir ein starkes Netzwerk auf und festigen eine Reputation, in der Innovation und Fachkompetenz Hand in Hand gehen.

ZOARG zeigt, dass die Zeit des „einfach Grabens und Hoffens, dass alles gut geht“ vorbei ist. Die Zukunft verlangt nach Daten, intelligenten Technologien und Menschen, die wissen, was sie tun. Mit ZOARG leisten wir als Siers einen aktiven Beitrag dazu – heute und in Zukunft.

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