Stadsbeek Enschede; Bereit für den Klimawandel
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Stadsbeek Enschede; Bereit für den Klimawandel

Um Überschwemmungen jetzt und in Zukunft zu verhindern, wird in Enschede ein neuer Bach gebaut: De Stadsbeek. Dabei arbeitet die Gemeinde Enschede mit der Wasserbehörde, den Wohnungsbaugesellschaften und den Anwohnern zusammen. Das Projekt wird in verschiedenen Phasen durchgeführt.

Das Stadsbeek-Projekt wird seit einiger Zeit von Siers betreut. Zuerst war Rob Voogd an Phase 1 beteiligt, aber jetzt hat Danny Freriksen das Ruder übernommen. Es lag an ihm, schließlich Phase 2, mehr als 30 Haushalte, wieder mit Gas, Wasser, Strom und CAI zu versorgen.

Danny Freriksen: „Es ist notwendig, zusätzliche Entwässerungskapazitäten für Regenwasser zu schaffen, weshalb ein Bach gebaut wird, der Wasser ableiten kann. Darüber hinaus werden Regenwasserspeicher und Entwässerungsrohre gebaut, sodass auch der Grundwasserverschmutzung entgegengewirkt wird.“

Wo sich der Stadsbeek bald leise durch die Straßen schlängeln wird, herrscht heute noch ein Gewirr von Kabeln und Rohren. Es lag an uns, diese Infrastruktur zu visualisieren und sie dann zur Seite zu legen. „Wenn ich es so schnell sage, klingt es einfacher als es ist“, fügt Danny schnell hinzu. Die Gemeinde Enschede will den Bach so bauen, wie er früher verlief: vom Volkspark über die Tweede Emmasstraat, den Elferinksweg, B.W. ter Kuilenstraat und Rembrandtlaan zur Bruggertstraat.

Durch dieses Projekt will Enschede unter anderem eine sogenannte „klimaaktive Stadt“ werden. Das bedeutet, dass sie zu einer lebenswerten Stadt beitragen wollen, die gut mit Wasser und Klima umgeht. „In jedem Fall sind sich die Einwohner der Lebensqualität und des Klimawandels bewusst“, sagt Danny. „Alle Menschen sind interessiert und es gibt viel Verständnis. Außerdem wurden unsere Leute an den warmen Tagen sogar mit Eiscreme verwöhnt.“


Zahlen & Fakten

  • 1500 m langes Rohr installiert
  • 5000 m Kabel installiert
  • +/- 4000 m Erntetätigkeiten
  • 30 Häuser wurden auf Gas/Wasser/Strom/CAI umgestellt
  • 200 m langes Stahlmantelrohr verwendet als
  • schützende Struktur
  • Mehr als 1000 m2 an Straßenarbeiten öffnen und neu pflastern
  • Mehr als 1000 Montagevorgänge
  • Projektdauer +/- 9 Monate
  • Für dieses Projekt beauftragte Siers einen eigenen Asphaltschneider, um die Strecke freizumachen.


Bilder:
Siers/Ruud van der Linden

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